Was kostet eine Vorratsgesellschaft in 2026?

Eine Vorratsgesellschaft ist die schnellste Möglichkeit, ein eingetragenes Unternehmen in Deutschland zu übernehmen – doch was kostet eine Vorratsgesellschaft in 2026 tatsächlich? Die Antwort ist transparent: Sie zahlen einen Kaufpreis an den Anbieter, das eingezahlte Stammkapital geht auf Sie über, und es fallen Notarkosten sowie Gebühren bei Handelsregister und Gewerbeamt an. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen alle Positionen im Detail, getrennt nach Vorrats-GmbH und Vorrats-UG, und erklären, womit Sie 2026 realistisch rechnen müssen.

 

Vorratsgesellschaft Kosten 2026 im Überblick

Die Kosten einer Vorratsgesellschaft setzen sich aus vier wesentlichen Bausteinen zusammen: Kaufpreis, Stammkapital, Notarkosten und Behördengebühren. Alle vier Positionen sind klar kalkulierbar – im Gegensatz zum Mantelkauf, bei dem zusätzlich eine teure Due Diligence erforderlich wäre. Bei [GmbH-UG.com](https://gmbh-ug.com/) kommunizieren wir diese Beträge offen, damit Sie vor der Reservierung wissen, womit Sie rechnen.
 
Im Folgenden gehen wir die vier Bausteine einzeln durch und stellen GmbH und UG direkt nebeneinander, damit Sie die für Ihr Vorhaben passende Rechtsform wählen können.

 

Vorrats-GmbH Kosten 2026

Eine Vorrats-GmbH ist die klassische Wahl für Mandanten, die das volle Stammkapital von 25.000 EUR einsetzen möchten – sei es für Bonitätsgründe, Holdingstrukturen oder Bauträgerprojekte. Die Vorrats-GmbH Kosten 2026 setzen sich folgendermaßen zusammen:

 

Bezeichnung der Position Betrag (2026)
Kaufpreis Vorrats-GmbH bei GmbH-UG.com (zzgl. Stammkapital) ab 2.500 EUR
Stammkapital (vollständig eingezahlt) 25.000 EUR
Notarkosten (Anteilsübertragung, Gesellschafterbeschlüsse, Handelsregisteranmeldungen) ca. 1.400 EUR
Amtsgerichtskosten für die Änderungen im Handelsregister ca. 450-650 EUR
Gewerbeanmeldung ca. 25-60 EUR
Gesamtkosten ohne Stammkapital ca. 4.400 EUR
Gesamtkosten inkl. Stammkapital ca. 29.400 EUR

 
Wichtig zu verstehen: Das Stammkapital von 25.000 EUR ist kein Aufwand, sondern bleibt als Eigenkapital im Unternehmen. Sie zahlen es zwar im Rahmen der Übernahme an den bisherigen Inhaber – im Gegenzug verfügt Ihre GmbH aber über genau dieses Kapital auf dem Geschäftskonto und kann es uneingeschränkt für operative Zwecke einsetzen. Wirtschaftlich entstandene Kosten sind also nur Kaufpreis, Notar und Behörden – zusammen ab ca. 4.400 EUR. Diese Kosten sind vom Erwerber (dem neuen Gesellschafter) zu tragen.

 

Vorrats-UG Kosten 2026

Eine Vorrats-UG (haftungsbeschränkt) ist die schlanke Variante mit reduziertem Kapitaleinsatz. Sie eignet sich für Gründer, die schnell starten und mit überschaubarem Aufwand testen möchten. Die Vorrats-UG Kosten in 2026 fallen entsprechend niedriger aus:

 

Bezeichnung der Position Betrag (2026)
Kaufpreis Vorrats-UG bei GmbH-UG.com (zzgl. Stammkapital) ab 2.000 EUR
Stammkapital (vollständig eingezahlt) 500 EUR
Notarkosten (Anteilsübertragung, Gesellschafterbeschlüsse, Handelsregisteranmeldungen) ca. 1.200 EUR
Amtsgerichtskosten für die Änderungen im Handelsregister ca. 450-650 EUR
Gewerbeanmeldung ca. 25-60 EUR
Gesamtkosten ohne Stammkapital ca. 3.700 EUR
Gesamtkosten inkl. Stammkapital ca. 4.200 EUR

 
Bei der UG fallen die Notarkosten häufig etwas geringer aus als bei der GmbH – wir kalkulieren ab 1.200 EUR.
Hintergrund: Die notariellen Geschäftswerte richten sich nach der wirtschaftlichen Bedeutung des Vorgangs. Die genaue Höhe legt der jeweilige Notar nach dem **Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG)** fest.

 

Notarkosten bei der Vorratsgesellschaft

Die Notarkosten machen bei der Vorratsgesellschaft den größten Einzelposten neben dem Kaufpreis aus. Sie umfassen die notarielle Beurkundung der Anteilsübertragung, die Beschlussfassungen zu neuer Geschäftsführung, neuem Sitz und neuem Unternehmensgegenstand sowie die Beglaubigung und elektronische Übermittlung der aktualisierten Gesellschafterliste an das Handelsregister.
 
Bei einer Vorrats-GmbH liegen diese Notarkosten 2026 bei rund 1.400 EUR, bei einer Vorrats-UG ab etwa 1.200 EUR. Der Unterschied ergibt sich aus den unterschiedlichen Geschäftswerten nach GNotKG. Beachten Sie: Es handelt sich um Richtwerte – die exakte Rechnung kann je nach Komplexität (mehrere Geschäftsführer, ausländische Gesellschafter, Sonderbeschlüsse) etwas abweichen.

 

Handelsregister und Gewerbeamt

Mit der notariellen Beurkundung ist die Übernahme noch nicht abgeschlossen. Die Änderungen müssen ins Handelsregister eingetragen werden, und am neuen Geschäftssitz ist eine Gewerbeanmeldung erforderlich.

 
Die Handelsregister-Eintragung kostet 2026 üblicherweise zwischen 450 und 650 EUR – abhängig vom Umfang der Änderungen (Geschäftsführerwechsel, Sitzverlegung, neuer Unternehmensgegenstand) und vom zuständigen Registergericht. Die Gewerbeanmeldung liegt zwischen 25 und 60 EUR, je nach Kommune. Beide Gebühren werden direkt von der Behörde erhoben und an den Notar bzw. die Gemeinde gezahlt – sie sind nicht Teil unseres Kaufpreises.

 

Versteckte Kosten? Nein, aber daran sollten Sie denken

Viele Mandanten fragen uns, ob bei einer Vorratsgesellschaft versteckte Kosten lauern. Unsere klare Antwort: Nein. Der oben dargestellte Kostenrahmen ist vollständig. Es gibt jedoch angrenzende Kosten, die formal nichts mit der Vorratsgesellschaft selbst zu tun haben, aber im Rahmen der Inbetriebnahme regelmäßig anfallen (können):

  • Kosten für Erlaubnisse, falls notwendig
  • Steuerberater für die erste Bilanz, laufende Buchhaltung und Lohn (variabel, abhängig vom Geschäftsumfang)
  • Kontoführungsgebühren nach der Übernahme
  • Geschäftsadresse / virtuelles Büro, falls Sie noch keine ladungsfähige Adresse haben
  • IHK-Beitrag je nach Region und Gewinn
  • Domain, Webhosting, Versicherungen je nach Geschäftsmodell

 
Diese Posten fallen unabhängig davon an, ob Sie eine Vorratsgesellschaft kaufen oder selbst gründen würden. Sie sind also keine „Kosten der Vorratsgesellschaft“ im eigentlichen Sinne, sondern Kosten der Geschäftsausübung.

 

Vorratsgesellschaft kaufen oder selbst gründen?

Die häufigste Folgefrage lautet: Lohnt sich eine Vorratsgesellschaft 2026 finanziell überhaupt – oder wäre eine Selbstgründung günstiger? Rein rechnerisch ist die Selbstgründung ein paar hundert Euro günstiger, weil der Kaufpreis an den Anbieter entfällt. Doch dem stehen vier handfeste Vorteile der Vorratsgesellschaft gegenüber:
 

  1. Geschwindigkeit: Übernahme in 24 Stunden (je nach Notarverfügbarkeit) statt 4 bis 6 Wochen Wartezeit auf das Handelsregister.
  2. Planbarkeit: Notartermin frei wählbar, kein Risiko durch Eintragungsverzögerungen.
  3. Sofortige Geschäftsfähigkeit: Die Gesellschaft ist bereits eingetragen. Sie können nach dem Notartermin sofort Verträge abschließen, Konten eröffnen und Rechnungen stellen.
  4. Keine Vor-GmbH-Phase: Bei der Selbstgründung haften die Gesellschafter in der Phase zwischen notarieller Errichtung und Handelsregistereintragung persönlich. Diese Phase entfällt vollständig.

 
Der Aufpreis für eine Vorratsgesellschaft amortisiert sich daher in der Regel bereits durch eingesparte Wartezeit und vermiedene Haftungsrisiken.

Häufige Fragen zu den Vorratsgesellschaft Kosten in 2026

Eine Vorrats-GmbH kostet bei GmbH-UG.com 2026 ab 2.500 EUR Kaufpreis zuzüglich 25.000 EUR Stammkapital. Hinzu kommen Notarkosten von ca. 1.400 EUR, Handelsregister-Gebühren von 450-650 EUR und 30-60 EUR für die Gewerbeanmeldung. Gesamt ohne Stammkapital ab ca. 4.400 EUR, inklusive Stammkapital ab ca. 29.400 EUR.

Eine Vorrats-UG kostet 2026 ab 2.000 EUR Kaufpreis zuzüglich 500 EUR Stammkapital. Notarkosten beginnen bei 1.200 EUR, Handelsregister-Gebühren liegen bei 450-650 EUR, Gewerbeamt 30-60 EUR. Gesamt ohne Stammkapital ab ca. 3.700 EUR, inklusive Stammkapital ab ca. 4.200 EUR.

Das Stammkapital ist kein Aufwand, sondern Eigenkapital Ihrer Gesellschaft. Sie zahlen es im Rahmen der Übernahme zwar an den bisherigen Inhaber, im Gegenzug verfügt Ihre GmbH oder UG aber über genau dieses Kapital auf dem Geschäftskonto und kann es uneingeschränkt für operative Zwecke nutzen.

Notarkosten fallen 2026 bei der Vorrats-GmbH bei rund 1.400 EUR an, bei der Vorrats-UG ab 1.200 EUR. Sie umfassen die Beurkundung der Anteilsübertragung, Gesellschafterbeschlüsse zu Geschäftsführung, Sitz und Unternehmensgegenstand sowie die Beglaubigung und Übermittlung der aktualisierten Gesellschafterliste.

Notar- und Handelsregisterkosten sind nicht verhandelbar. Sie ergeben sich aus dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG). Beim Kaufpreis selbst arbeitet GmbH-UG.com mit transparenten Konditionen, die Sie auf unserer Internetseite und in den Reservierungsunterlagen detailliert ansehen können. In Ausnahmefällen (z. B. mehrfache Übernahmen für ein Holdingstruktur oder Family Office) sind individuelle Pakete möglich.

Ja, in den meisten Fällen. Der Aufpreis gegenüber einer Selbstgründung amortisiert sich durch Zeitersparnis (wenige Tage statt 4-6 Wochen), Planbarkeit beim Notartermin, sofortige Geschäftsfähigkeit der eingetragenen Gesellschaft und den Wegfall der Haftungsrisiken in der Gründungsphase Ihrer GmbH oder UG.